Die Mordakte Hrant Dink ::
Hrant Dink Cinayeti Dosyası

DE 2009, 80', OF

Regie: Osman Okkan, Simone Sitte

Hrant Dink setzte sich in der Türkei zeit seines Lebens für Demokratie und Menschenrechte ein. Als Verfechter der Minderheitenrechte in der Türkei, vor allem der Armenier, wurde er zum Symbol der Völkerverständigung. Der türkisch-armenische Journalist wurde im Januar 2007 in Istanbul auf offener Straße erschossen. Osman Okkan und Simone Sitte behandeln in ihrem Film die Zeit vor dem Mord, die Problematik der armenisch-türkischen Beziehungen und der offensichtlich gewordenen Verbindungen der Dink-Attentäter zum »tiefen Staat“ in der Türkei. Der Film ist leider aktueller denn je.

Drehbuch: Osman Okkan, Simone Sitte
Kamera: 
Produzent: 

Vorführungen:
08.03.2025 - 18:15
Festsaal im KunstKulturQuartier
12.03.2025 - 18:00
Festsaal im KunstKulturQuartier

Gespräch im Anschluss:

am 08.03.2025 - 18:15 Uhr

mit Osman Okkan und Can Dündar

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Mukadderat :: Schicksal

Nürnberg-Premiere

TR 2024, 91', OmdU

Regie: Nadim Güç

Nach dem Verlust ihres Ehemannes ürchtet Sultan, allein zu bleiben, und sie teilt ihren Kindern mit, dass sie sofort wieder heiraten möchte. Ihre Kinder halten dies jedoch für unpassend, da erst ein Tag seit dem Tod ihres Vaters vergangen ist. Ihr Sohn Nevzat, der eine traditionelle Sichtweise hat, ist überzeugt, dass niemand in der kleinen Stadt dies gutheißen wird. Trotz der Einwände ihrer Kinder bleibt Sultan fest entschlossen, ihren Wunsch zu verwirklichen.

Mit: Nur Sürer, Aslıhan Gürbüz, Osman Sonant, Şerif Erol, Osman Alkaş
Drehbuch: Erdi Işık
Kamera: Barış Işık
Produzent: Nadim Güç

Vorführungen:
07.03.2025 - 21:15
Tafelhalle
08.03.2025 - 15:30
Festsaal im KunstKulturQuartier
10.03.2025 - 18:00
Kinoeins im KunstKulturQuartier

Gespräch im Anschluss:

08.03.2025 - 15:30 Uhr

Nadim Güç, Regisseur

Erdi Işık, Drehbuchautor

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Reise der Hoffnung :: Umuda Yolculuk

CH, TR, UK, FR, DE 1990, 110', OmU

Regie: Xavier Koller

Dies ist die wahre Geschichte von Haydar und Meryem, die dem Ruf der Ferne folgen, in ein Land, das jedem Wohlstand, Arbeit und Bildung verspricht. Anatolien, 1988. Das Bauernpaar lässt sein Hab und Gut sowie sieben seiner acht Kinder zurück, um in der Schweiz ein neues Leben aufzubauen. Nur der kleine Ali, ein aufgewecktes, kluges Kind, begleitet seine Eltern. Die Reise der Hoffnung wird zu einem Albtraum. Xavier Kollers Appell an die Menschlichkeit wurde im Jahre 1991 mit dem Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.

Mit: Necmettin Çobanoğlu, Nur Sürer, Emin Sivas, u.a.
Drehbuch: Xavier Koller, Feride Çiçekoğlu
Kamera: Elemer Ragalyi, Daniel Gibel, Galip İyitanır
Produzent: Alfi Sinniger, Peter-Christian Fueter

Vorführungen:
08.03.2025 - 15:00
KommKino im KunstKulturQuartier
12.03.2025 - 18:00
KommKino im KunstKulturQuartier

Gespräch im Anschluss:

am 08.03.2025 - 17:00 Uhr

mit Nur Sürer und Xavier Koller in der Festival-Lounge

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Vertrieben für Frieden ::
Barış İçin Sürülenler

DE 2003, 55', deutsche Fassung + türkische Fassung

Regie: Osman Okkan, Simone Sitte

Im Juli 1923 wurde im Lausanner Vertrag der sogenannte »Bevölkerungsaustausch« zwischen Griechenland und der Türkei vereinbart. Etwa anderthalb Mio. Griechen verloren ihre angestammte Heimat auf türkischem Hoheitsgebiet; 500.000 Türken aus Griechenland mussten in die Türkei zwangsumgesiedelt werden. Die erste staatlich sanktionierte ethnische Säuberung sollte dem Frieden zwischen den Ländern dienen. Das Ergebnis war eine Vertiefung der Kluft zwischen den beiden Völkern. Der Film geht den Konsequenzen und Folgen der Vertreibungspolitik nach und zeigt die Einflüsse, die noch nach Generationen das Leben der Betroffenen bestimmen.

Drehbuch: Osman Okkan, Simone Sitte
Kamera: 
Produzent: WDR/ARTE

Vorführungen:
08.03.2025 - 18:15
Festsaal im KunstKulturQuartier
12.03.2025 - 18:00
Festsaal im KunstKulturQuartier

Gespräch im Anschluss:

am 08.03.2025 - 18:00 Uhr

mit Osman Okkan und Can Dündar

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